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Erfahrungsaustausch Leere Wiege 18.06.21

Arbeitsgemeinschaft Gestose-Betroffene e.V., die Organisation für Betroffene mit Präeklampsie, HELLP-Syndrom und/oder Plazentainsuffizienz

Wenn niemand während der Bürozeit den Hörer abnimmt, sind alle im Gespräch.
Schreiben Sie uns mit dem Kontaktformular:


Stellungnahme zur aktuellen Lage Corona-Schutzimpfung -aktualisiert 24.04.2021 - 
und weiterhin zum Impfstoff der Fa. Astra Zeneca:

Stellungnahme der leitenden Gynäkologen der verschiedenen Fachgesellschaften zum Thema "Impfen von Schwangeren" 
https://www.dggg.de/fileadmin/user_upload/COVID-19-Impfung_von_Schwangeren_und_Frauen__mit_Kinderwunsch.pdf

https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/corona-impfung-schwangere-101.html


Wir wurden in den letzten Tagen und Wochen geradezu mit Anfragen zu diesem Thema bombardiert und zu Empfehlungen befragt. Diese Empfehlungen sind nun aktuell von den Gynäkologen erarbeitet worden und oben verlinkt. 

Meine allgemeine Stellungnahme zum Impfen an sich und Wahl des Impfstoffes:
Wenn jemand von Euch nun zur Impfung eingeladen wurde, weil sie (er) z.B. beruflich in eine Risikogruppe gehört, schätze ich das Infektionsrisiko deutlich höher ein als das Risiko, diese spezielle und sehr seltene Form der Thrombose bei dem in Frage kommenden Impfstoff zu erleiden. Die Hinweise verdichten sich, dass ausgerechnet ein Teil unserer Betroffenen zu der Gruppe gehören, wo die Immunlage oder Gerinnungsstörungen das Risiko erhöhen, da die Symptome sehr denen vom HELLP-Syndrom ähneln.

Aber es wäre eh nur ein Teil derer, die Gerinnungsstörungen haben und das wiederum ist nur ein kleiner Teil derer, die unter Präeklampsie und/oder HELLP-Syndrom gelitten haben/leiden.

Zwischenzeitlich wurde von der Uniklinik Greifswald (und ggf. täglich weiteren Stellen) eine Empfehlung zur schnellen und offenbar wirkungsvollen Therapie bei Vorliegen von Symptomen dieser speziellen Hirnvenenthrombose wie starken Kopfschmerzen usw. vorgelegt.
 
Da jedoch mit Wirkung vom 30.03.2021 die Impfung an unter 60-Jährigen ausgesetzt wurde, ist eine Impfabsage ggf. nicht notwendig, sondern die Bitte um einen anderen Impfstoff, ggf. an einem anderen Termin.

Bisher war es ja so, dass wenn man jetzt einen Impftermin ablehnt, man aus der jetzigen Priorisierung heraus in seine normale Gruppe käme und die meisten von Euch würden dann erst im Frühsommer/Sommer an die Reihe kommen. Da kann man sich dann vermutlich beim Hausarzt unter Berücksichtigung aller Vorerkrankungen ggf. auch den Impfstoff aussuchen. Und wir können natürlich auch darauf hoffen, dass sich die Lage per April in Bezug auf Impfen etwas entspannt, da wir ja nicht wissen, ob weitere Impfstoffe zugelassen werden, die dann auch in ausreichender Menge zum schnellen Einsatz vorhanden sind. Das ist daher eine Entscheidung, die jede/r selber treffen muss.

 
Liebe Grüße und bleibt gesund !
Sabine Föhl-Kuse und Team

 

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Wir sind eine Selbsthilfeorganisation für Frauen und Familien, die von einer hypertensiven Schwangerschaftserkrankung betroffen sind/waren. Der allgemeine Begriff dafür ist Gestose, das heißt "gestörte Schwangerschaft".  Diesen Begriff haben wir vor nunmehr 36 Jahren als Vereinsnamen gewählt, als die Erkrankung noch allgemein so genannt wurde. Nun sagt man viel differenzierter:

Präeklampsie
HELLP-Syndrom oder 
Plazentainsuffizienz und jährlich sind zwischen 30.000 und 45.000 Frauen damit konfrontiert.
Oft führt diese Erkrankung zu Frühgeburten und beeinflusst das Leben der Familie völlig unerwartet und unvorbereitet.

Viele Frauen fühlen sich in der Aufarbeitung ihrer Erlebnisse allein gelassen, erhalten wenig Information zu Besonderheiten bei  Folgeschwangerschaften, z.B. gibt es wirksame Vorbeugung oder gute Diagnosemöglichkeiten?

-  Direkter Erfahrungsaustausch: Offenes Forum sowie das jährliche Treffen, das auch für Nichtmitglieder gedacht ist.
-  Persönliche Beratung erhalten Sie von uns
-  einzigartiges Informationsmaterial, das auf nunmehr 34 Jahre Beratungserfahrung bei über 38.000 Frauen basiert.
-  Downloads kostenfrei und kostenpflichtig (über Menüpunkt Hilfe & Austausch)

In unserem Team sind Frauen aktiv, die überwiegend selbst betroffen waren und ihre berufliche Erfahrung in die Vereins- und Beratungstätigkeit einbringen.

Um die Beratung (per email oder telefonisch) in vollem Umfang aufrecht erhalten zu können, bitten wir ab der zweiten Beratung um die Vereinsmitgliedschaft, das Beitrittsformular finden sie hier:
Auch durch Spenden wird unsere Arbeit gestärkt, Auflistung der Spendenmöglichkeiten hier:
Sie können uns auch unterstützen, wenn Sie allgemein Waren im Internet einkaufen. Viele Anbieter unterstützen soziale oder gemeinnützige Arbeit, indem sie Prozente als Spenden ansetzen. Bitte schauen Sie mal bei  https://www.bildungsspender.de/gestose-betroffene/websearch und suchen Sie Ihre bevorzugten Anbieter, es sind schon viele Shops dort registriert und dies ist für Sie kostenlos.


Zuletzt geändert am 16.06.2021 13:08 Uhr